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- Thema der Woche

Warum ist Kalk im Trinkwasser ein Problem?

Kalk ist der Oberbegriff für drei verschiedene Arten des Calciums (Ca). Man unterteilt in:

1. Calciumcarbonat (CaCO³) Verbindung und reagiert mit Regen (kohlendioxidhaltigem Wasser)
    zu dem wesentlich besser wasserlöslichen Calciumbicarbonat).

2. Calciumoxid (gebrannter Kalk – CaO)

3. Calciumhydroxid (gelöschtem Kalk - Ca(OH)

Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter „Kalk im Wasser“ den Anteil der gelösten
Salze / Mineralien, die härtebildendend sind: Calcium und Magnesium. Diese liegen z.B. als
Calcium- und Magnesiumcarbonat vor, ihre Gesamtmenge bestimmt die chemische Härte, -den Härtegrad des Wassers. Je höher die Menge ist, desto härter ist das Wasser.
Gemeinsam bilden sie normalerweise mit Abstand den größten Anteil der gelösten Stoffe.
Darüber hinaus liegt der Kalk auch noch in ungelöster Form vor, sozusagen in kleinen 
Bröckchen. Beim Erhitzen des Wassers fällt der Kalk - gelöst und ungelöst - aus und
setzt sich ab, insbesondere an der Wärmequelle, z.B. Heizstäbe in Waschmaschinen
und Heizkesseln. Dieser Ausfall bildet eine harte Schicht, den Kalkstein.  An Armaturen
und überall sonst bildet der Kalk durch Verdunstung des Wassers ebensolche Schichten,
je nach Härtegrad und physikalischer Konstitution mehr oder weniger.

Im Tee bildet die „Härte“ eine unansehnliche Bitterstoffablagerung, die auf der Oberfläche
schwimmt. Im Trinkwasser ist Kalk oft als „stumpfer oder harter Beigeschmack“ sensitiv
erkennbar. Die Kalkausfällung basiert auf dem Umstand, dass die im Wasser gelösten
Mineralien bei zunehmender Temperatur im Gegensatz zu Wasser nicht leichter werden
und deshalb ausfallen. CaCH³- ist fast wasserunlöslich, geht jedoch mit Säuren in Verbindung 2)2)

Was fördert die Kalkausfällung:

Sehr hohe Temperaturen (z.B. sehr hohe Temperaturspreizung).
Stark überhitzte Tauscherflächen (z.B. sehr hohe Übertragungsleistung mit kleinen Flächen).
Ruhiges stehendes Wasser in übermäßiger Menge (z.B. große Behälter / Boiler).
Lange Verweilzeiten (z.B. - der Faktor Zeit ist der Kalkausfällung besonders zuträglich).
Kleine Übertragungsflächen, raue Oberflächen (z.B. verschmutzte Tauscher, zu enge Tauschflächenabstände, verzinnte Rippenrohrtauscher usw.).

 
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